TV total auf allen Kanälen.

Ausgesiebt: Sieben Zahlen zu Multiscreening und Video on Demand.

Der Anteil der Multiscreener unter den TV- und Internetnutzern, die parallel einen Second Screen nutzen, stagniert seit zwei Jahren. In den jüngeren Altersgruppen finden sich mehr Multiscreener als in den älteren Altersgruppen. Zudem nutzen die Jüngeren den Second Screen intensiver. Die häufigsten Gründe für die Parallelnutzung sind die Überbrückung von Werbepausen oder die Kommunikation mit Anderen.

Video on Demand boomt – vor allem bei Jüngeren.

Nachgefragt: Drei Fragen an Joana Kühn, Consultant Insights & Analytics.

Der Multiscreeneranteil unter den TV- und Internetnutzern stagniert seit zwei Jahren bei knapp über 70 Prozent. Smartphones und Tablets gewinnen als Second Screens immer mehr an Bedeutung. Allerdings hat sich die Parallelnutzungsintensität seit 2014 nicht mehr verändert. Im Durchschnitt wird fast die Hälfte (46 %) der gesamten TV-Nutzungszeit ein weiteres Gerät zur Hand genommen. Parallel dazu steigt der Konsum von Video on Demand (VoD)-Angeboten stetig.

Nach X und Y kommt Z wie Zukunft.

Studien liefern individuelle Antworten, auch zur Gen Z.

Bei der Planung der Mediastrategie steht das Verständnis über die Konsumenten im Fokus. Denn wer keine genaue Vorstellung darüber hat, wie seine Zielgruppe aussieht, wo sie lebt und wie sie sich verhält, produziert letztendlich Werbung aus reinem Zeitvertreib. In die Köpfe und Herzen unserer Konsumenten schaffen wir es nur, wenn wir bei den standardisierten Studien über Märkte, Reichweiten und Werbekanäle nicht bereits Halt machen.

YouTube und Amazon vs. Klassisches TV – stirbt das Fernsehen aus?

Auf den Punkt: Drei Viertel aller Nutzer von Video on Demand nutzen YouTube.

Fernsehen macht noch immer den größten Anteil an der gesamten Bewegtbildnutzung aus (TV: 50 %, VoD: 35 %, Sonstiges: 15 %). Der Anteil geht jedoch zugunsten von VoD zurück. Drei Viertel aller VoD-User nutzen YouTube, dicht gefolgt von Amazon Video mit knapp 40 %.1 „TV isn’t dying. It’s having babies“, sagt Werbeblogger und Autor Bob Hoffman. Dem können wir nur zustimmen: Menschen schauen fern, auf einem oder mehreren Bildschirmen, mehrere Stunden täglich.

Die Generation Z weiß, was sie will – Fernsehen gehört nicht dazu.

Im Fokus: Klassisches TV verliert an Bedeutung für die 14- bis 20-Jährigen.

Wird Video on Demand (VoD) das klassische TV in Zukunft ablösen? Wenn es nach der Generation Z geht, ja. 92 % der nach 1995 Geborenen sieht bereits Videos, Filme, Serien, etc. online. Davon sehen 43 % es als wahrscheinlich an, dass das klassische Fernsehen innerhalb der nächsten zehn Jahre vollständig durch VoD abgelöst wird. Unsere aktuelle Studie „My Screens IV“ zeigt: Klassisches TV verliert an Bedeutung für die Gen Zler. Streamingdienste haben in dieser Altersgruppe die Nase vorn.