Wanted: Data Scientist.

Nachgefragt: Drei Fragen an Dr. Levin Nickelsen, Data Scientist, Initiative.

Big Data ist in aller Munde, Daten werden als das „neue Gold“ gehandelt. Um die eigenen Geschäftsprozesse noch effizienter zu machen, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die riesigen Datenmengen für ihre Geschäftsprozesse nutzbar zu machen. Dabei ist nicht die Frage ob Mensch oder Technik – das Zusammenspiel ist unerlässlich. Selbstlernende Algorithmen helfen bei der automatisierten Analyse von Datenmengen, der Data Scientist weiß, wie sie sinnvoll zu bewerten sind.

Es wird Big.

Ausgesiebt: Sieben Zahlen zum Thema Daten.

Ohne die Hilfe datenbasierter Technologien, ist es auf lange Sicht unmöglich, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Gleichzeitig standen Marketingteams noch nie so viele Informationen über ihre Zielgruppe zur Verfügung. Darüber hinaus wird auch das Thema Qualität und Sicherheit von Online-Werbeumfeldern immer relevanter. Der aktuelle Media Quality Report des Technologie- und Datenanbieters Integral Ad Science zeigt, dass Deutschland im weltweiten Vergleich das geringste Level an Markenrisiko hinsichtlich Ad Fraud, Brand Safety und Viewability bei digitaler Werbung bietet und damit die wichtigsten Qualitätskriterien erfüllt.

Daten allein sind nichts.

Neue Methoden der Big Data Analytics.

Die Datenmenge steigt in atemberaubender Geschwindigkeit, da immer mehr Devices digitale Informationen produzieren. Das Internet of Things mit seinen connected homes, smarten Kühlschränken oder Wearables wird diese Entwicklung konstant beschleunigen. Die Analyse von Daten ist damit eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre.

Big Data – so heben wir das Datengold.

Auf den Punkt: Der heilige Gral liegt nicht in einfachen Targetingkriterien.

Laut den Analysten der International Data Corporation soll das digitale Datengebirge bis 2020 um das Vierzig- bis Fünfzigfache wachsen, auf eine Datenmenge von 40 Zettabyte. Pro Kopf werden also im Jahr 2020 sechs Terabyte an Daten gespeichert sein – das entspricht der Textmenge von drei Millionen Büchern für jeden Erdenbürger. Digitale Nutzungsdaten gibt es im Markt in Quantität genügend. Leider mangelt es in Qualität oft an Informationen über diese Profile in der Tiefe.

Gute Werbung braucht gute Daten.

Im Fokus: Daten bestimmen das Geschäft der Zukunft.

Smart Data oder Dark Data, Artificial Intelligence oder Predictive Analytics sind nur einige der aktuellen Buzzwords aus dem Big Data-Bereich. Klar ist, Daten bestimmen das Geschäft der Zukunft. Big Data liefert Zahlen im Überfluss, doch wenn es um Markenbildung, Umfeldqualität und Vernetzungseffekte geht, zählt nicht Big sondern Smart Data. Denn nur wer die Daten versteht, kann Mehrwerte im Werbedschungel schaffen.