Gute Vorarbeit ist alles.

Drei Fragen an: Sarah Lockenvitz, Digital Analyst.

Werbebotschaften werden als relevante Kommunikation wahrgenommen, wenn sie besonders gut die Interessen des einzelnen Nutzers aufgreifen und diesen möglichst individuell ansprechen. Genau wie monotone Gesprächsthemen ermüdend sind, ist die Ansprache von Konsumenten mit der stets gleichen Werbebotschaft nicht zielführend. Gerade weil uns seit geraumer Zeit Technologien zur Verfügung stehen, die uns eine noch individuellere Ansprache ermöglichen.

Megatrend Individualisierung.

Ausgesiebt: Individualisierte Inhalte werden nicht mehr abgelehnt, sondern erwartet.

Unternehmen mit kreativ designten Kundenerlebnissen verzeichnen ein um 36 Prozent schnelleres Umsatzwachstum als die unkreative Konkurrenz, zeigt eine aktuelle Studie von Forrester und Adobe. Unternehmen werden zunehmend anhand ihrer kreativen Leistung gemessen. Die kreative Qualität von Kundenerlebnissen macht den Unterschied zwischen Erfolg und Mittelmaß aus. Jedes überzeugende Kundenerlebnis beginnt mit großartig designten Inhalten.

Automatisiert und personalisiert.

Digital Creative Optimization braucht Datenverständnis und Kreativität.

Dynamische Werbung steigert die Relevanz durch Personalisierung und erhöht die Werbeerinnerung signifikant. Das wichtigste Ziel dabei: Wir entwickeln individuelle Creatives, die den Nutzer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ansprechen und sich dynamisch anpassen lassen. Mithilfe einer Creative Management Plattform (CMP), die die zeitgleiche Gestaltung unterschiedlicher Formate und spezielle Zielgruppen-Insights ermöglicht, können verschiedene Elemente entwickelt werden. Diese lassen sich im Anschluss dynamisch in hunderten verschiedener Kombinationen zu einem Werbemittel zusammensetzen. Am Ende sind die Botschaft, der Inhalt und die Gestaltung des jeweiligen Motives an jeden einzelnen Nutzer angepasst und werden im Moment des Kontaktes ausgewählt.

Ungenutztes Potenzial.

Auf den Punkt: Personalisierte Werbeausspielungen sind noch immer kein Daily Business.

Im E-Commerce ist Digital Creative Optimization bereits relativ weit verbreitet, bei Unternehmen mit Offline-DNA wird dagegen häufig noch experimentiert. Warum eigentlich und was braucht es? Dazu haben wir mit unserem Kollegen Steffen Löchel, Project Manager Digital bei Initiative gesprochen.

Dynamic Creative Optimization.

Im Fokus: Von Werbung für Massen zu Konversationen mit Individuen.

Um Markenkommunikation relevant und effizient zu gestalten, müssen wir den kulturell bedingten Wandel von Werbung für Massen hin zu Konversationen mit Individuen meistern. Und das in einer zunehmend aufgefächerten Vielfalt von Subkulturen und Interessen. Dafür braucht es individualisierte Kommunikation, bspw. durch Dynamic Creative Optimization (DCO). „Der wachsende Einsatz von DCO folgt keinem technologischen Determinismus, sondern der zunehmenden Einsicht, dass eine überzeugende, personalisierte Ansprache nur datengetrieben gelingt“, sagt Jakob S. Gomersall, Head of Sales bei Flashtalking.