Auf den Punkt: Marketing muss verbraucherzentrisch ausgerichtet sein

Das Marketing befindet sich in einer Umbruchphase. Das ist kein Geheimnis mehr. Und spätestens seitdem sich Kampagnen wie die Ice-Bucket-Challenge und andere virale Botschaften mit rasender Geschwindigkeit innerhalb sozialer Netzwerke verbreiten und Aufmerksamkeit generieren, ist klar: Die Anforderungen verändern sich. Nun stellt sich die Frage, wie wir der schwindenden Relevanz klassischer Marketingstrategien begegnen können.

„Deshalb würde ich heute auch gar nicht mehr nur über Mediaplanung sprechen wollen. Auch wir Agenturen müssen die Kommunikation wieder ganzheitlicher verstehen. Die Umsetzungsebene ist einfach zu komplex geworden für nebeneinanderher geplante und umgesetzte Strategien“, sagt Christian Scholz, CEO Initiative.

Die Herausforderung besteht dahin, die Kanäle trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten, Abteilungen und Agenturen so zu orchestrieren, dass eine relevante Geschichte entsteht. Nur wenn wir alle gemeinsam verstehen, wie Konsumenten denken, fühlen und handeln und wo sie sich entlang ihrer dynamischen Customer Journey informieren und inspirieren lassen, können wir mit Werbung und Kommunikation erfolgreich sein.

Auf Basis guter Insights aus der schieren Datenmenge gilt es, die eigene Kreativität und die technologischen Möglichkeiten bspw. programmatischer Werbung mutig zusammenzuführen. Wenn sich die Wertvorstellungen und damit auch das Konsum- und die Informationsgewohnheiten von Menschen kontinuierlich verändern, müssen wir ebenso verändert, eben agil, darauf reagieren. Was dynamische Zeiten für die Marketingabteilungen bedeuten und wie die Zusammenarbeit mit Agenturen gelingen kann, hören Sie in unserer Rubrik „Auf den Punkt“.

 

Martin Richter

Director TV

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