Kinder wollen erleben, Eltern müssen vertrauen.

Dos und Dont’s im Kids- und Teens-Marketing.

Kinder und Jugendliche sind die Entscheider von heute und morgen. Daher werden sie auch als Marketingzielgruppen für nahezu alle Unternehmen und Organisationen immer wichtiger. Wenn Sie Kinder und Jugendliche als Zielgruppe für Ihre Produkte oder Ihre Marke ansprechen, müssen Sie Ihre Aktivitäten sorgfältig analysieren, planen und durchführen und vor allem die rechtlichen und moralischen Spannungsfelder beachten. Wir haben wichtige Punkte für Sie zusammengefasst:

4xDo

  1. Kinder wollen verzaubert werden! Kennen Sie den Entwicklungsgrad Ihrer Zielgruppe und richten Sie Ihre Ansprache an den individuellen Erwartungen und Bedürfnissen aus. Mit kindgerechten und vor allem kinderrelevanten Themen unterstreichen Sie die Vorteile Ihres Produktes oder Ihrer Marke.
  2. Eltern müssen überzeugt werden! Vergessen Sie daher die Eltern nicht. Sie sind die Stimme der Vernunft und entscheiden, was wichtig für ihr Kind ist und was nicht. Schlussendlich sind sie es, die die finale Entscheidung über den Kauf fällen. Suchen Sie daher den Dialog mit Ihnen über Feedbackmöglichkeiten, bspw. auf Ihren Social-Media-Kanälen.
  3. Beachten Sie die gesetzlichen und moralischen Grenzen! Restriktionen im Kids- und Teensmarketing nehmen in den nächsten Jahren zu. Verpflichten Sie sich bereits heute zu freiwilligen Selbstkontrollen (bspw. EU-Pledge bei POM-BÄR http://www.pom-baer.de/snacks/unser-versprechen.html).
  4. Arbeiten Sie nur mit ausgewählten Partnern zusammen, die eine kindgerechte Inszenierung Ihres Produktes oder Ihrer Marke zulassen. Achten Sie darauf, dass diese Partner nach den Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder der Children’s Online Privacy Protection Act (COPPA) arbeiten und nutzen Sie den vertrauensbildenden Abstrahleffekt dieser Partner.

4xDon‘t

  1. Verschließen Sie sich nicht vor kritischem Feedback. Es wirkt sich produktschädigend aus, wenn Sie die Zielgruppe der Eltern, aber auch der Kinder nicht zu Wort kommen lassen.
  2. Verwenden Sie keine marktschreierische Ansprache. Damit verschrecken Sie vor allem die Eltern, die die Produkte am Ende kaufen.
  3. Arbeiten Sie nicht mit Partnern, die in Umfeldern mit Tracking-Grauzonen agieren und Daten von Kindern sammeln.
  4. Betrachten Sie Kinder, aber auch ihre Eltern nicht ausschließlich als Konsumenten. Menschen sind emotional gesteuerte Wesen. Emotionen lösen in unserem Gehirn Sinn, Wert und Bedeutung auf. Hier sind Marken emotionale Verstärker. Also müssen wir Marken hinsichtlich der Emotionen klar positionieren und differenzieren. Ausschließliche Produktkommunikation wird diesem Ansatz nicht gerecht.

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Claudia von der Heide

Manager Marketing and PR

Claudia von der Heide

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