Drei Fragen an: Sarah Lockenvitz, Digital Analyst.

Werbebotschaften werden als relevante Kommunikation wahrgenommen, wenn sie besonders gut die Interessen des einzelnen Nutzers aufgreifen und diesen möglichst individuell ansprechen. Genau wie monotone Gesprächsthemen ermüdend sind, ist die Ansprache von Konsumenten mit der stets gleichen Werbebotschaft nicht zielführend. Gerade weil uns seit geraumer Zeit Technologien zur Verfügung stehen, die uns eine noch individuellere Ansprache ermöglichen.

Heute können wir innerhalb von Kampagnen und im Sinne einer Dynamic Creative Optimization Hunderte von Creatives ausliefern und auf Best Performer optimieren. Dabei können Anwendungen wie Creative Management Platforms unterstützen, die zahlreiche Werbemittel mit verschiedenen Motiven in kürzester Zeit erstellen. All das bedarf eines engen Austauschs zwischen Kreations- und Mediaverantwortlichen. Im hektischen Tagesgeschäft ist die Koordination solcher Prozesse nicht immer einfach, die Resultate sprechen aber für sich. Relevantere, digitale Werbung. Was es dabei zu beachten gilt, haben wir unsere Kollegin, Sarah Lockenvitz, Digital Analyst bei Initiative, gefragt. Ihre Antworten finden Sie hier.

Initiative: Mit Dynamic Creative Optimization können Advertiser an Targeting-Kriterien angepasste Werbemittel dynamisch in skalierbarer Reichweite ausliefern. Was gibt es dabei zu beachten?

Sarah Lockenvitz: Die wesentlichen Aufgaben stehen bereits vor der Kampagne an. Hier gilt es, alle Assets sauber in die Tools einzupflegen und vor allem die benötigten externen und internen Datenfeeds technisch einwandfrei anzubinden. Nur wenn das technische Setup von Beginn an sorgfältig gepflegt und getestet ist, kann der reibungslose Kampagnenstart realisiert werden. Auf Basis der Assets und Feeds können dann der Entscheidungsbaum oder die Matrix erstellt und umgesetzt werden, die für die Ausspielungslogik die Grundlage bildet. Die laufende Optimierung während der Kampagne erfolgt anschließend automatisch innerhalb des System.

Initiative: Zukünftig sollen auch Videospots dynamisch und personalisiert ausgeliefert werden. Ist das aus deiner Sicht eine technologisch ungleich schwierigere Aufgabe?

Sarah Lockenvitz: Auch hier ist die Vorarbeit entscheidend. Die größten Herausforderungen liegen hier sicherlich auf der Seite der Kreativagenturen, die alle Elemente passend anliefern und sicherstellen müssen, dass die einzelnen Werbemittel nahtlos ineinandergreifen. Hinzu kommt, dass sich diese Kampagnen von klassischen Display Kampagnen in der Systemlogik und im technischen Setup unterscheiden. Hier achten wir bei Initiative auf einen optimal geplanten Vorlauf inkl. Testphase. So spielen wir auch Videospots dynamisch und personalisiert routiniert aus.

Initiative: Wir verstehen uns als Zielgruppen-Agentur, die über die Bedürfnisse der Konsumenten genau Bescheid weiß. Zu welcher Generation/Zielgruppe zählst du und wie würdest du dein Mediennutzungsverhalten beschreiben? Hast du besondere Ansprüche an Werbung? Was ist dein Lieblings-Device?

Sarah Lockenvitz: Ich gehöre zur Generation Y, bin ohne Facebook, iPhone (Smartphones) und E-Books aufgewachsen. Stattdessen spielte ich auf einem alten Nokia Mobiltelefon Snake, war draußen beim Sport oder traf mich mit Freunden. Tatsächlich habe ich davon nicht alles abgelegt. Die Zeit mit Freunden und beim Sport ist mir noch immer wichtig, daher bin ich kaum zu Hause und schaue wenig TV. Wenn überhaupt, läuft bei mir Netflix. Allerdings gehört das Smartphone in mein Leben, hier bin ich mehrere Male am Tag aktiv. Ansprüche an die Werbung? Sie sollte modern gestaltet sein. Eine gute Kreativagentur passt die Banner an die heutige Zeit an. Da ich selbst täglich mehrfach am Smartphone bin, ist mein Lieblings-Device mobile. Tolle Banner, die spannend sind und auch mein Interesse wecken, sind auch hier möglich.

 

Bastian Schwärmer

Bastian Schwärmer

Managing Director

Bastian Schwärmer

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Managing Director

Christian Jonas Lea

Head of Strategy / Managing Partner

Christian Jonas Lea

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