Im Fokus: Daten bestimmen das Geschäft der Zukunft.

Smart Data oder Dark Data, Artificial Intelligence oder Predictive Analytics sind nur einige der aktuellen Buzzwords aus dem Big Data-Bereich. Klar ist, Daten bestimmen das Geschäft der Zukunft. Big Data liefert Zahlen im Überfluss, doch wenn es um Markenbildung, Umfeldqualität und Vernetzungseffekte geht, zählt nicht Big sondern Smart Data. Denn nur wer die Daten versteht, kann Mehrwerte im Werbedschungel schaffen.

Hier finden sich in vielen Bereichen sowohl Modelle mit Potential als auch solche, die deutlich überbewertet sind. Ausbaufähig sind beispielsweise Realtime Insight Plannings, bei denen Trends und Stimmungen von Zielgruppen in Echtzeit ausgewertet und direkt in Kommunikationsplanungen einfließen. Auch Modelle, die in Echtzeit ROI-Ergebnisse unter Nutzung künstlicher Intelligenz erzielen, bergen enorme Chancen. Modelle digitaler Datennutzung, beispielsweise am Markt verfügbare Targetingprodukte, werden nach unseren Erkenntnissen noch zu teuer gehandelt oder funktionieren schlicht nicht. Basis jeder Bewertung der Datenlage in Deutschland ist eine objektive Einschätzung. Dafür definieren wir, welche Daten im Markt exklusiv oder nicht-exklusiv zur Verfügung stehen, welche Daten nach deutschen Datenschutzrichtlinien nutzbar und welche Daten proprietär bereits erhoben sind und in die Betrachtung einfließen können.

In diesem Zusammenhang sind neben der recht günstig gehandelten Ware digitaler Nutzungsdaten (Behavioural Targeting, Websitesegmente etc.) zurzeit zwei weitere Datenarten wichtig. Der erste Bereich betrifft die E-Commerce Daten der großen Online Händler, die ihre Daten sehr unterschiedlich kommerzialisieren. Die Relevanz dieser Daten hinsichtlich Qualität und Quantität ist enorm. Unser Angebot hierzu: Um in die Kampagnenplanung und -steuerung unserer Kunden echte Kaufdaten einfließen zu lassen, sind wir mit einem der führenden E-commerce Anbieter eine Partnerschaft eingegangen. Allerdings muss an dieser Stelle auch gesagt werden, dass im gesamten E-commerce Datenmarkt – so unsere Sicht – aktuell eine leichte Überbewertung des Datenwerts vorherrscht. Selbstverständlich gilt dies nicht pauschal für jeden Ansatz und muss individuell überprüft werden.

Als zweiten relevanten Bereich sehen wir die Nutzung von Paneldaten unterschiedlicher  Anbieter wie Payback, Yougov oder Nielsen. Diese Datenschätze bergen weitaus mehr Potenzial, als bisher genutzt wird. Auch hier haben wir eine Lösung zum Management der Datenmengen. Wir sortieren und verpacken die Daten in unserer sogenannten AMP (Audience Management Platform). Dabei handelt es sich um eine Daten Management Plattform, die digitale Nutzungsdaten, Paneldaten und Daten aus Werbewirkungs- und Effektivitätsforschung sortiert und operationalisiert.

Neue Produkte, die Kanäle und Botschaften synchronisieren sowie kampagnen- und zielgruppenspezifischen Content auf der Basis von Smart Data vernetzen, haben wir vermehrt in unser Leistungsportfolio aufgenommen. Denn: Je mehr Daten in die Analyse einfließen, desto konkreter lassen sich Wirkungszusammenhänge erkennen und der Wert einzelner Kontaktpunkte bspw. für den Kaufabschluss bestimmen. Wichtig hierbei: Daten, die durch Kampagnen unserer Kunden erhoben werden, verarbeiten wir separat. Persönlicher Datenschutz sowie der Schutz von Daten unserer Kunden ist Grundlage unserer Zusammenarbeit mit Kunden weltweit.

Im Wesentlichen ging es uns dabei um drei elementare Bereiche:

  1. Die Nutzung künstlicher Intelligenz für schnellere Entscheidungen im Bereich von Media Mix Modellings. Mehr zu neuen Methoden der Big Data Analytics finden Sie hier.
  2. Die Operationalisierung von Paneldaten in der Planung von Kommunikationskampagnen.
  3. Die Fusion bzw. gemeinsame Verarbeitung von Panel- und digitalen Nutzungsdaten zur Verschmelzung von On- und Offline Kommunikation.

Operationalisierung von Paneldaten

Im Datendschungel ist vor allem die Relevanz von Paneldaten nicht zu unterschätzen, die einerseits im Vorfeld für die Segmentierung einer Kampagne genutzt werden können. Andererseits ist es auch möglich, Paneldaten in die Kampagne zu integrieren und diese bspw. nicht auf digitale Aktivierung (Sale, Engagement etc.) sondern auf bestimmte Befragungsergebnisse (Brandawareness, Kaufabsicht etc.) zu optimieren.

Daher betreiben wir ein eigenes repräsentatives Online-Panel mit 5.000 Personen – das ConnectionsPanel. In unserem Panel erheben wir umfangreiche Informationen zu Soziodemographie, Einstellungen und Werten sowie zu Mediennutzung und -wirkweise der genutzten Mediakanäle. Die Datenbasis des Panels nutzen wir,  um den optimalen Mediamix für Kampagnen zu definieren. Gleichzeitig bietet die Technologie der Online Befragung jedoch auch die Möglichkeit, Kampagnenleistung auf spezifische KPIs abzufragen.

Über unterschiedliche Kooperationen mit großen Marktforschungsinstituten bauen wir zudem die Datenbasis des Panels bspw. im Bereich programmatischer Werbung aus. Dieser Ansatz liefert dann nicht nur die Identifikation neuer Kundensegmente, sondern im Umkehrschluss die Möglichkeit, Kampagnen auf bestimmte Panelergebnisse (Kaufabsicht, Top-Line Awareness etc.) zu optimieren.

 

Sie möchten mehr Informationen? Sprechen Sie uns gerne an!

 

Bastian Schwärmer

Bastian Schwärmer

Managing Director

Bastian Schwärmer

Bastian Schwärmer

Managing Director

Christian Scholz

Chief Executive Officer (CEO)

Christian Scholz

Chief Executive Officer (CEO)

Christian Jonas Lea

Head of Strategy / Managing Partner

Christian Jonas Lea

Head of Strategy / Managing Partner

Sie haben Fragen?