Cultural Velocity Compass unterstützt im Planungsprozess.

Gegenwärtige Strömungen und zukünftige Entwicklungen zeigen sich in aktuellen Trends, die mehr oder weniger Einfluss auf den Alltag der Konsumenten nehmen. Hier ist unser Cultural Velocity Compass eine wichtige Grundlage für unsere Analysen und Strategien. Er hilft uns zu verstehen, wo wir den Konsumenten in seiner Lebenswelt abholen und wie wir ihn mit welcher Art der Kommunikation am besten erreichen können.

Initiative: Der Kompass hilft, die Motivationen der Zielgruppe besser zu verstehen und unterstützt im weiteren Prozess bei der Erarbeitung relevanter Maßnahmen. Wie setzt ihr den Kompass im Ideenfindungsprozess ein?

Annabelle: Der Kompass hilft, die zahlreichen technischen Möglichkeiten im Blick zu behalten und zum Leben zu erwecken. Wir sind natürlich immer auf dem Laufenden, was technisch mittlerweile möglich ist, aber eine relevante Umsetzung braucht immer die Zielsetzung und den Kontext des Menschen und seiner Bedürfnisse. Diesen liefert uns der Kompass. Er bringt Ziel, Technik und Bedürfnisse zusammen. Das hilft uns enorm weiter, denn das Bedürfnis des Konsumenten und die gewünschte Kommunikationstaktik bleibt im gesamten Prozess Teil der Diskussion und entsprechend der finalen Ausarbeitung.

Initiative: Was findest Du persönlich am Kompass spannend?

Annabelle: Ich bin in der digitalen Welt groß geworden und finde viele technische Möglichkeiten spannend, sehe aber auch die Schattenseiten. In jeder Strategie und bei jeder Empfehlung stelle ich mir die Frage, warum sollte das jemand benutzen (Beispiel Bluetooth anmachen, um auf DOOH-Plakate zu reagieren)? Die Herausforderung ist, die Möglichkeiten der digitalen Entwicklung für die Menschen nutzbar zu machen, obwohl es Werbung ist.

Diesen Prozess verdeutlicht der Kompass sehr konkret bis in die Umsetzung. Er liefert die Grundlage für bestimmte Entwicklungen und verknüpft sie mit Trends und Umsetzungsmöglichkeiten. Das hilft einem ungemein dabei, gesellschaftliche und technische Fortschritte zusammenzubringen, zu verstehen und für die Kommunikation unserer Kunden zu nutzen.

Initiative: Wir verstehen uns als Zielgruppen-Agentur, die über die Bedürfnisse der Konsumenten genau Bescheid weiß. Zu welcher Generation/Zielgruppe zählst du und wie würdest du dein Mediennutzungsverhalten beschreiben? Hast du besondere Ansprüche an Werbung? Was ist dein Lieblings-Device?

Annabelle: Ich würde mich als Mischung aus Generation X und Y sehen. Dadurch, dass ich mit 18 Jahren erst einen Computer bekommen habe (und lange Zeit später erst das Smartphone dazu kam), kenne und genieße ich – trotz meines jungen Alters – die Vorzüge, offline zu sein. Dennoch gehört das Internet für mich zum Lebensalltag. Ich sehe es als absolutes Privileg online sein zu können. Wir leben in einer Zeit, in der man auf Knopfdruck Zugang zu internationalen Informationen hat; in der man mit Freunden kommunizieren kann, die am anderen Ende der Welt leben; in der man sich grenzenlos mit Gleichgesinnten vernetzen kann – und das alles von unterwegs. Das Smartphone ist daher auch mein Lieblings-Device: Es ist ein Alleskönner in der eigenen Hosentasche. Dementsprechend stehe ich digitaler Werbung auch relativ offen gegenüber und sehe hier großes Potenzial. Mit zielgenauem Targeting und innovativen Creatives kann man viel erreichen. Ich erwarte aber dafür auch, dass die Werbung perfekt auf mich zugeschnitten ist.

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