Mehrwert bringt mehr Wert

Dos und Dont’s in SoLoMo

Die Social-Media-Kommunikation im lokalen Umfeld ist kulturell gesehen besonders anspruchsvoll. Nah am POS ist das Marketing traditionell stark werblich ausgerichtet. Gleichzeitig verlangt Social Media weniger verkäuferische Impulse und ein genaues Gespür für den richtigen Ton am richtigen Ort. Vielen Marken fällt es da schwer, die Balance zwischen inspirieren, informieren und verkaufen zu finden. Worauf also sollten Marketingverantwortliche bei ihrer Social, Local, Mobile Kommunikation achten? In Zusammenarbeit mit den Social Media-Experten von Reprise aus dem Netzwerk der IPG Mediabrands haben wir für unsere Leser die wichtigsten Tipps zusammengestellt. Und die Fehler, die sie sich besser sparen.

4 x Do

  1. Beziehen Sie glaubwürdige regionale Experten und Influencer in Ihre Kommunikation ein. Das schafft Vertrauen.
  2. Nutzen Sie viel aktuelles und regional passendes Bild- und Videomaterial. Es erhöht die Interaktion durch Kommentare oder Likes, was für die Sichtbarkeit künftig immer relevanter wird.
  3. Bleiben Sie immer am Ball: Neue Dienste und Plattformen schaffen neue Chancen. Facebook und Instagram bieten bspw. seit einiger Zeit ihren Nutzern die Möglichkeit, Live-Streams zu erstellen. Über die neue App TikTok können Marken Teenies besonders gut erreichen.
  4. Zu guter Letzt: Integrieren Sie SoLoMo in die Gesamtkommunikation mit überregionalen Kampagnen, PR etc. Die Identität Ihrer Marke bleibt so kanalübergreifend glaubwürdig und die verschiedenen Maßnahmen werden nachhaltiger wirken.

4 x Don’t

  1. Begegnen Sie dem Konsumenten nicht zu personalisiert oder lokalisiert. Er wird es als zu aufdringlich empfinden.
  2. Verlieren Sie nicht den Fokus. Marken, die über faszinierende Lebenswelten posten, ohne dass ihre eigene Rolle und ihr Angebot darin klarwerden, verfehlen ihr Ziel.
  3. Wenn Sie nichts zu erzählen haben, schweigen Sie. Das oft eingeforderte Grundrauschen auf Social Media macht ihre Marke zum Langweiler.
  4. Hüten Sie sich vor zu viel Kleinteiligkeit. Ab einer gewissen lokalen Größe steht der Planungsaufwand nicht mehr in angemessenem Verhältnis zum Aufwand der Kommunikation und Mediaplanung.

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