Mediennutzung ist Bestandteil der Alltagskultur.

Marken müssen lernen, kulturelle Signale zu verstehen, auch aus der Mediennutzung.

Kultur ist heute nicht mehr jenseits von Medien vorstellbar: Denken wir an unsere eigene oder „fremde“ Kulturen, sind diese umfassend mit Prozessen der Medienkommunikation verschränkt. Die Entwicklung der Medien erfolgt niemals ohne gesellschaftliche Rahmenbedingungen.

Kultur definiert Zielgruppe.

Soziodemografie hat als Kriterium für die Zielgruppendefinition ausgedient.

In unserer hoch individualisierten Gesellschaft ist es zunehmend unmöglich, Gemeinsamkeiten von Menschen über statistische Kennziffern auszudrücken und exakt umrissene Zielgruppen zu definieren. Zu eindimensional sind die Zuschreibungen in einer Zeit, in der Medienkanäle und Zielgruppen immer stärker fragmentieren.

Statistik und Realität klaffen auseinander.

Relevante digitale Kanäle werden von Nielsen nicht abgebildet.

Experten schätzen, dass in Deutschland mehr als zwei Drittel aller Onlineausgaben bei Amazon, Google, Facebook oder Apple liegen. In den Statistiken der Marktforscher tauchen diese Zahlen nicht auf, schlicht deswegen, weil diese Unternehmen weder Umsätze noch Kunden melden.

Digitale Medien sind Wachstumstreiber.

TV ist das Medium mit dem höchsten Investitionsvolumen.

Der kulturelle und demografische Wandel verändert die Mediennutzung gravierend und nachhaltig. Medienkonsum findet heute, insbesondere bei jüngeren Generationen, auf andere Weise und anderen Kanälen statt. Für Kinder und Jugendliche beispielsweise ist klassisches Fernsehen kaum noch existent.

No more safe bets.

Menschen kaufen sich von Werbung frei. Und nun?

Soziodemographie hat als relevantes Kriterium für die Zielgruppendefinition endgültig ausgedient. Zu divers, zu individuell sind die Motivationen und Entscheidungswege, zu groß die soziologischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt kulturellen Unterschiede innerhalb einzelner Bevölkerungskohorten. Parallel wachsen die Möglichkeiten, Werbung zu vermeiden und die Vorbehalte gegenüber werblicher Kommunikation nehmen zu. Die steigenden Nutzerzahlen von Inhalte-Anbietern wie Amazon Prime Video, Netflix oder Spotify beweisen, dass immer mehr Menschen bereit sind, sich von Werbung freizukaufen.

Kultur? Digga was?

Cultural Velocity™ bringt Menschen und Marken zusammen.

Media-Agenturen haben in den letzten Jahren oft vergessen, dass es ihre Aufgabe ist, mit Menschen zu kommunizieren. Ziffern auf einem Excel-Sheet repräsentieren diese Menschen nur unzureichend. Sichtbarkeit von Werbemitteln ist keine adäquate Messgröße für erfolgreiche Kommunikation. Cost per GRP ist ein Effizienzkriterium, das ganz am Ende einer strategischen Betrachtung, jedoch niemals in ihrem Zentrum stehen sollte. Relevanz schafft Effizienz. Emotionen schaffen Markenwerte.

Definieren Sie mit uns den Emotionsraum Ihrer Marke und Ihrer Konsumenten.

Kulturell verankerte Marken sind resilienter. Mediastrategie und -planung sind heute mehr, als das Verteilen von Budgets auf die Kanäle X, Y, Z. Darüber hinaus sollte sich Media nicht ausschließlich damit beschäftigen, möglichst präzise ausgewählte Zielpersonen zu erreichen. Maximale Präzision bedeutet zwangsläufig kulturelle Unsichtbarkeit. Das mag im Performancebereich effizient sein, solange genug Kontakte, gemäß der gesetzten…

Innovative Datenstrategien.

Initiative verknüpft Datenquellen zu kulturellen Insights.

Kommunikation muss Freiräume und Initialzündungen schaffen, muss Dinge „passieren lassen“. Kommunikation muss die Chance haben, zu überraschen, mit dem Erwartbaren, weil Gewohnten, zu brechen. Kommunikation muss aufregen, polarisieren und Emotionen freisetzen. Menschen wollen, dass Inhalte und Produkte Eingang in ihre Filterblasen finden, von denen sie zuvor nicht bereits wussten, dass sie sie interessieren. Welche Rolle Daten dabei spielen und was Werbungtreibende hinsichtlich der eigenen Daten beachten müssen, haben wir unseren Kollegen und Managing Partner Bastian Schwärmer gefragt.

Im Spannungsfeld von Innovationsgeschwindigkeit und Markencode.

Erfolgsfaktoren konsumentenorientierter Markenführung.

In Zeiten zunehmender Informationsflut und abnehmender Aufmerksamkeitsspannen muss Markenkommunikation relevant und effizient gestaltet sein. Wir bei Initiative sehen drei wesentliche Aspekte, die darüber entscheiden, ob Marken auch in Zukunft ihre Relevanz für ihre Konsumenten wahren.