Der Kauf von Beauty-Produkten ist persönlicher Me-Moment.

Auswahl der Medien muss Emotion der Konsumenten stützen.

Deutsche Konsumenten bevorzugen nach wie vor in den meisten Produktkategorien den stationären Handel als Kaufkanal. Dies gilt auch für die Beauty-Branche. 63 Prozent der deutschen Konsumenten bevorzugen, bei gleichem Preis, das Ladengeschäft. Ebenfalls 63 Prozent der Konsumenten legen beim Kauf von Beauty-Produkten Wert auf Online-Vergleichsseiten.

Influencer tragen Verantwortung.

Werbungtreibende und Agenturen auch.

Influencer Marketing hat sich fest in den Marketing- und Kommunikationsstrategien der Werbungtreibenden etabliert. Dabei gibt es kaum Branchen, die sich intensiver mit dieser Form des Marketings befassen, als die Fashion- und Beauty-Branche. Noch ist der Markt hierzulande, im Vergleich zum milliardenschweren Gesamtwerbemarkt, relativ klein. Die Verantwortung, die Influencer tragen, allerdings ist groß, sagt Victoria Chyba, Director Social Media Reprise, einer Schwester-Agentur von Initiative.

Das Kaufverhalten der Deutschen.

Drei Fragen an: Meike Schnoor, Diretor Insights & Analytics.

Wo informieren sich die Deutschen vor dem Kauf? Online oder im Geschäft? Und wo wird schlussendlich gekauft? Unsere Retail Buying Studie belegt: 42 Prozent der Deutschen recherchieren online und kaufen dann im Netz und sind somit digitaler als gedacht. Welche Besonderheiten der deutsche Markt außerdem aufweist, beantwortet unsere Kollegin Meike Schnoor, Director Insights & Analytics bei Initiative. Ihre Antworten finden Sie hier. Infos zum Thema Beautymarketing hier. 

Gen Z schätzt den Ladenbummel.

Auf den Punkt: Junge und kaufstarke Generation nutzt den stationären Handel.

Für den Handel bergen die Generationen Y und Z großes Potenzial, denn die jungen Konsumenten verfügen über eine enorme Kaufkraft. Mit dem Geld, das ihnen zur Verfügung steht, shoppen sie off- und online. Dabei sind sie weniger digital als gedacht. Die Gen Z geht sogar deutlich lieber mit Freunden in Geschäften shoppen als der Rest (57 Prozent vs. bspw. 49 Prozent der 45- bis 54-Jährigen). „Das war eine der spannendsten Erkenntnisse unserer aktuellen Retail Buying Studie“, so Ellen Schmitt, Managing Partner Initiative. Junge Konsumenten lieben das reale Shoppingerlebnis und schätzen die Vorzüge des E-Commerce.

Integrierte Kommunikation für einen konsistenten Unternehmensauftritt.

Nachgefragt: Drei Fragen an Anika Holfert, Junior PR & Marketing Manager.   

Marketing, PR, Unternehmenskommunikation, Öffentlichkeitsarbeit. Ja, was denn nun? Jede Disziplin hat in der Theorie ihre eigene Definition. Die Grenzen sind fließend und verschwimmen vor allem mit der zunehmenden Digitalisierung immer mehr. PR und Marketing werden zunehmend unter dem Oberbegriff „Kommunikation“ zusammengefasst. Doch was passiert mit den Einzeldisziplinen? Hat klassische PR ausgedient? Dies und mehr haben wir Anika Holfert, Junior PR & Marketing Manager, gefragt.

Synergien aus PR und Marketing nutzen.

Auf den Punkt: Nur eine 360° Perspektive ist zielführend.  

Public Relations ist nicht mehr nur klassische Pressearbeit, sie übernimmt zunehmend Elemente des Marketings und der Unternehmenskommunikation. Zu Recht wird sie in vielen Ländern als Managementdisziplin gehandelt. PR ist mehr, als der reine Dialog mit der Öffentlichkeit. Sie muss als ganzheitliche Instanz betrachtet werden, deren Strategie es ist, digitale Kanäle, Social Media, Sponsoring, Investor Relations, Kommunikation mit dem Kunden und vieles andere miteinander zu verbinden. Voraussetzung für eine integrierte, crossmediale Kommunikation sind einheitliche Markenbotschaften auf allen Kanälen. Dieser Herausforderung nehmen wir uns in der PR an, ein einheitliches Storytelling ist nicht nur Basis gelungener Public Relations, sondern Erfolgsgarant für erfolgreiche Kommunikation.

Ad Skipping ist unumgänglich und dennoch kein Problem.

Drei Fragen an Sebastian Bexen, Director Digital Planning.

Video Advertisement boomt. Klar, schließlich erreicht sie junge, kaufkräftige Zielgruppen, informiert und emotionalisiert mit hohem Branding-Effekt. Video Advertising avanciert zum neuen Allround-Talent im Marketing und immer neue Ad-Formate werden entwickelt. Mittendrin ist die Diskussion um Skippable Ads noch immer präsent. Was es bei der Konzeption zu beachten gibt, diskutieren wir mit unserem Kollegen Sebastian Bexen, Director Digital Planning. Seine Antworten finden Sie hier.

Ad Skipping ist ein gelernter Automatismus.

Auf den Punkt: Skippable Ads wirken, auch bei Abbruch.  

Skippable Ads werden im Vergleich zu Non-Skippable Ads negativ assoziiert. Zu stark ist die Meinung, dass die Werbebotschaft bei diesem Werbeformat nicht vollständig vermittelt wird. Wenn sich die Möglichkeit für Ad Skipping bietet, zögern die meisten User nicht lange, bevor sie den Skip-Button anklicken. In Deutschland geben sie der Ad 2,3 Sekunden Zeit. Skippable Ads bringen dennoch Vorteile mit sich. Der User ist frei in seinen Handlungen und kann die Anzeige nach seinem individuellen Belieben abbrechen. Die Frage ist allerdings, ob es vor diesem Hintergrund sinnvoll ist, in Skippable Ads zu investieren.

Micro-, Midsize- oder Corporate Influencer?

Auf den Punkt: Influencer Marketing ist erwachsen und professionell.

Meinungen werden heute online gemacht – das ist hinlänglich bekannt. Mit den Möglichkeiten, die das Social Web bietet, kann heute theoretisch jeder auf die Meinungsbildung anderer Einfluss nehmen. In der Praxis hat jedoch nur ein kleiner Kreis an Influencern maßgeblichen Einfluss: Blogger, Twitterer, YouTuber, Instagrammer und wie sie alle heißen. Sie haben sich ihre eigene Community aufgebaut und damit Reichweite geschaffen. Manche innerhalb einer Nische, manche im Mainstream. Influencer-Marketing ist schon längst kein Hype mehr, der künstlich verstärkt wird. Es ist eine logische Konsequenz der digitalen Demokratisierung. Das Grundprinzip: Menschen vertrauen Menschen. Reputation und Vertrauen sind die Währungen für Werbungtreibende.