Nachgefragt: Drei Fragen an Dr. Levin Nickelsen, Data Scientist, Initiative.

Big Data ist in aller Munde, Daten werden als das „neue Gold“ gehandelt. Um die eigenen Geschäftsprozesse noch effizienter zu machen, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die riesigen Datenmengen für ihre Geschäftsprozesse nutzbar zu machen. Dabei ist nicht die Frage ob Mensch oder Technik – das Zusammenspiel ist unerlässlich. Selbstlernende Algorithmen helfen bei der automatisierten Analyse von Datenmengen, der Data Scientist weiß, wie sie sinnvoll zu bewerten sind. Die große Kunst ist es, aus der Menge vorhandener Daten relevante Informationen zu gewinnen und noch unbekannte Zusammenhänge zu entdecken. Wir haben unseren Data Scientist Dr. Levin Nickelsen gefragt, was die Arbeit in seinem Berufsfeld alles ausmacht. Seine Antworten finden Sie hier.

 

Initiative: Der Bereich Data Science ist sehr komplex. Welche Anforderungen an einen Data Scientist sind deiner Meinung nach am wichtigsten und was unterscheidet dich von dem typischen Marktforscher? Wie schaffst du es, Daten sinnvoll zu interpretieren?

Levin: Die wesentlichsten Pfeiler im Bereich Data Science sind Statistikkenntnisse, Programmierkenntnisse und Fachwissen. Aber auch ohne die richtige Analyse und Kommunikation der Ergebnisse kommt ein Data Scientist nicht weit. Diese Interdisziplinarität macht den Beruf Data Scientist für mich so reizvoll. Im Vergleich zu einem typischen Marktforscher liegt der größte Unterschied in der Verwendung von anderen Analysen und Werkzeugen z.B. aus der künstlichen Intelligenz. Diese kognitiven Analysen entwickeln sich schnell weiter, das erfordert auch Spaß an ständigem Lernen. Doch erst das Stellen der richtigen Fragen macht Data Science wirklich wertvoll und erlaubt so Auswertungen aus einer zusätzlichen Perspektive.

 

Initiative: Die Menge an Daten ist vorhanden, die Notwendigkeit diese auszuwerten auch. Wie gehst Du bei der Analyse und Bewertung von Daten vor? Welche Verbesserungen ergeben sich dadurch für unsere Arbeit?

Levin: Zusammen mit dem Insights & Analytics Team entwickle ich neue Analysemöglichkeiten und Tools. Durch Automatisierungen einzelner Prozesse arbeitet unser Insights & Analytics Team noch effizienter und analysiert Daten in Echtzeit. Besondere, neue Impulse ergeben sich zum einen aus dem automatisierten Verarbeiten und Verbinden von größeren Datenbanken. Es geht also darum, die richtigen Daten effizient miteinander zu verknüpfen. Zum anderen zählt dazu die Verwendung von Algorithmen, die auf diesen großen Datensätzen selbstständig und mittels sogenanntem Deep Learning tiefe Zusammenhänge ohne starre Vorgaben lernen und dadurch prognosefähig werden.

 

Initiative: Wir verstehen uns als Zielgruppen-Agentur, die über die Bedürfnisse der Konsumenten genau Bescheid weiß. Zu welcher Generation/Zielgruppe zählst du und wie würdest du dein Mediennutzungsverhalten beschreiben? Hast du besondere Ansprüche an Werbung? Was ist dein Lieblings-Device?

Levin: Als Digital Native aus der Generation Y ist das Internet mein Lieblingsmedium, den Fernseher nutze ich nur für Sportübertragungen und Video on Demand. Ich sehe mich selbst am Ehesten als Teil der LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability), so dass mir neben meinem Laptop mein fair gehandeltes Smartphone „Fairphone“ sehr wichtig für Kommunikation und News ist. Meine Ansprüche an Werbung sind dabei hoch. Ich möchte zielgenau informiert, unterhalten und nicht zugeschüttet werden, aber dafür arbeiten wir ja täglich bei Initiative. 😉

 

 

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Meike Schnoor

Director Insights & Analytics

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Christian Jonas Lea

Head of Strategy / Managing Partner

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