Auf den Punkt: Drei Viertel aller Nutzer von Video on Demand nutzen YouTube.

Fernsehen macht noch immer den größten Anteil an der gesamten Bewegtbildnutzung aus (TV: 50 %, VoD: 35 %, Sonstiges: 15 %). Der Anteil geht jedoch zugunsten von VoD zurück. Drei Viertel aller VoD-User nutzen YouTube, dicht gefolgt von Amazon Video mit knapp 40 %.1 „TV isn’t dying. It’s having babies“, sagt Werbeblogger und Autor Bob Hoffman. Dem können wir nur zustimmen: Menschen schauen fern, auf einem oder mehreren Bildschirmen, mehrere Stunden täglich.

Dieses Verhalten hat sich nicht geändert, allen Unkenrufen zum Trotz. Was sich geändert hat, ist der Name, den wir der jeweiligen Nutzungsart geben – fernsehen, streaming, time-shifting oder Video on Demand. Klar ist, nichts bewegt Menschen so sehr wie Bewegtbild. Und klar ist auch, die Branche verändert sich.

Wenn wir uns anschauen, welche Funktionen dem klassischen Fernsehen und Video on Demand-Angeboten im Vergleich zugeschrieben werden, zeigt sich, dass beide Medien gleichermaßen in der Lage sind den Alltag der Befragten zu strukturieren. Auch zur Erholung vom stressigen Alltag dienen sie. Das klassische Fernsehen besticht durch seine Funktion als Informationsmedium. Die 14- bis 19-Jährigen schätzen noch seine gesellschaftliche Funktion, da es sie mit Freunden und der Familie zusammenbringt. Abwechslungsreiche Inhalte werden dem klassischen Fernsehen höchstens noch von den 40- bis 59-Jährigen zugeschrieben. Die Jüngeren suchen sich diese bei diversen Video on Demand-Angeboten. Für Nutzer kostenpflichtiger VoD-Inhalte erfüllt Video on Demand fast dieselben Funktionen wie das klassische Fernsehen. Der größte Unterschied ergibt sich aus dem Nutzen: TV dient dazu, auf dem Laufenden zu bleiben und VoD steht für abwechslungsreiche Inhalte. Mehr Informationen zur aktuellen Studie finden Sie hier.

 

1Die Daten stammen aus einer Onlinebefragung im Initiative-eigenen Connections Panel. Die in der Studie erwähnten Unternehmen haben keinerlei Daten, Informationen, Stellungnahmen oder andere Inhalte zu dieser Studie beigetragen.

 
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Meike Schnoor

Director Insights & Analytics

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Martin Richter

Director TV

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